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Reifenwechsel an der R 1300 GS: Was beim Kreuzspeichenfelgen-Montieren wirklich zählt

Reifenwechsel an der R 1300 GS: Was beim Kreuzspeichenfelgen-Montieren wirklich zählt

Reifenwechsel an der R 1300 GS: Was beim Kreuzspeichenfelgen-Montieren wirklich zählt

Wer seine R 1300 GS regelmäßig bewegt, kommt am Thema Reifenwechsel nicht vorbei. Bei intensiver Nutzung reicht ein Satz Reifen oft nur wenige Monate, und wer wie viele GS-Fahrer mehrmals im Jahr wechselt, überlegt irgendwann, ob sich ein eigenes Montiergerät lohnt statt jedes Mal einen Termin beim Händler zu machen. Ein Erfahrungsbericht aus dem GS-Forum bringt genau diese Praxisfrage auf den Punkt und liefert ein paar Details, die für alle mit Kreuzspeichenfelgen an der R 1300 GS interessant sind.

Warum die Kreuzspeichenfelge eine eigene Herausforderung ist

Viele Fahrer wählen Kreuzspeichenräder, die schlauchlos gefahren werden. Das ist konstruktiv clever gelöst, macht die Reifenmontage im Vergleich zu klassischen Gussfelgen aber nicht unbedingt einfacher. Die Übergänge an den Speichennippeln und das insgesamt filigranere Felgenbett verlangen mehr Fingerspitzengefühl, wenn der Wulst über den Felgenhorn gehebelt wird. Wer hier zu grob vorgeht, riskiert Kratzer an einer Felge, die optisch und technisch hochwertig ist. Genau deshalb lohnt sich ein Blick darauf, mit welchem Werkzeug und welcher Technik andere GS-Fahrer gute Erfahrungen machen.

Das Montiergerät: MAX2H EVO 2 im Alltagstest

Im Forumsbeitrag berichtet ein Fahrer, der rund neunmal im Jahr einen Reifen wechselt, von seinen Erfahrungen mit dem Reifenmontiergerät MAX2H EVO 2. Ein wichtiger praktischer Hinweis gleich vorweg: Das Gerät sollte an der Wand fixiert werden, denn frei auf dem Boden stehend rutscht es beim Hebeln zu leicht weg. Wer selbst montiert, kennt das Problem - ohne festen Stand geht ein Großteil der Kraft für nichts verloren, und die Arbeit wird unnötig mühsam.

Beim eigentlichen Ablauf zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Demontage des alten Reifens klappt demnach problemlos und lässt sich gut wiederholen. Beim Aufziehen des neuen Reifens schwankt die Erfahrung dagegen von Mal zu Mal: mal geht es zügig von der Hand, mal wird es richtig anstrengend. Das deckt sich mit dem, was man von schlauchlosen Speichenfelgen erwarten kann - je nach Reifenfabrikat, Temperatur des Gummis und wie frisch die Reifenwulst noch ist, variiert der Kraftaufwand spürbar. Wer selbst montiert, sollte also nicht enttäuscht sein, wenn nicht jeder Wechsel gleich leicht von der Hand geht, und im Zweifel den Reifen vorher etwas anwärmen.

Reifenwahl: Pirelli Scorpion Trail 3 oder Continental Trail Attack 3

Im gleichen Zusammenhang fällt im Beitrag die Wahl zwischen zwei der meistgefahrenen Reifen an der R 1300 GS: dem Pirelli Scorpion Trail 3 und dem Continental Trail Attack 3. Beide zählen zur Kategorie der sportlich-touristischen Straßenreifen mit leichtem Geländeanteil und sind an der 1300er-Plattform eine naheliegende Wahl, wenn der Fokus klar auf Asphalt liegt. Die Unterschiede zeigen sich in der Praxis vor allem beim Verschleißverhalten, dem Fahrgefühl in Schräglage und der Nässeperformance - Punkte, bei denen es sich lohnt, eigene Erfahrungen zu sammeln oder Berichte von anderen GS-Fahrern mit ähnlichem Fahrprofil zu vergleichen. Wer mehrmals im Jahr wechselt, wie der Autor des Ausgangsbeitrags, bekommt ohnehin regelmäßig die Gelegenheit, verschiedene Fabrikate im direkten Vergleich zu testen.

Fazit für die Werkstattpraxis

Für alle, die an der R 1300 GS selbst schrauben, ist die Kombination aus solidem Montiergerät, wandmontierter Fixierung und etwas Geduld beim Aufziehen der entscheidende Faktor. Die Kreuzspeichenfelge verzeiht wenig Hektik, belohnt saubere Arbeit aber mit einem Reifenwechsel, der sich künftig in wenigen Minuten statt einem Werkstatttermin erledigen lässt. Wer sein Motorrad ohnehin gerne selbst pflegt und ausstattet, findet weiteres passendes Zubehör für die R 1300 GS auch bei Hornig.

Joe

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